Die Führungskräfte der Feuerwehren in der Gemeinde Wietmarschen werden in dieser Woche zusammenkommen, um über "Einsätze auf der A31" zu beraten. Das erklärte Gemeindebrandmeister August Bökers am Montag auf Anfrage unserer Zeitung.
Anlass ist der schwere Unfall auf der Autobahn am Mittwochmittag zwischen den Anschlussstellen Wietmarschen und Lingen in Fahrtrichtung Süden Wie berichtet, war der 23 jährige Beifahrer eines Ford Transit(Anm. d. R. Merzedes Sprinter) nach einer Kollision mit einem Lastwagen längere Zeit eingeklemmt. Der Ortsfeuerwehr Wietmarschen gelang es schliesslich mit Unterstützung der Nachalamierten Lohner Wehr den schwer verletzten Mann zu befreien.
Der Gemeinderat hatte kürzlich einstimmig beschlossen, dass die Lohner Wehr auf diesem Streckenabschnitt in beiden Fahrtrichtungen zuständig bleibt und die Wietmarscher Wehr bei schweren Unfällen Richtung Süden zusätzlich alamiert wird, da sie den kürzeren und damit schnelleren Anfahrtweg hat. Dies sollte nach Ansicht von Bürgermeister Eling auch so praktiziert werden.
Nach Angaben das Landkreises Grafschaft Bentheim wird von der Leitstelle für die gennante Strecke bis dato die Wietmarscher Wehr alamiert. "Technisch ist es kein Problem, mehrere Feuerwehren zeitgleich zu alamieren", sagte eine Sprecherin.
Nach Polizeiangaben hat der Verkehr auf der A31 deutlich zugenommen.