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Niedersächsisches Ehrenzeichen für den "Mister Feuerwehr"

Kreisbrandmeister Hermann Fielers hat das Niedersächsische Ehrenzeichen für 40 Dienstjahre erhalten. Landrat Friedrich Kethorn überreichte ihm die Auszeichnung am Dienstag während der Dienstversammlung der Wietmarscher Feuerwehren im Feuerwehrhaus in Lohne. Fielers ist 1966 in die Lohner Wehr eingetreten. 1990 erfolgte seine Wahl zum Gemeindebrandmeister und ein Jahr später zum stellvertretenden Kreisbrandmeister. 1995 löste er Hermann Mansbrügge an der Spitze der Grafschafter Feuerwehren ab. Daneben war Fielers zwölf Jahre lang als Ausbilder tätig.
Kethorn lobte Fielers Engagement: "40 Jahre in der Feuerwehr für den Nächsten da zu sein, ist eine sehr lange Zeit. Für diese nachahmenswerte Leistung kann man gar nicht genug Lob aussprechen. Für mich ist Hermann Fielers so eine Art ,Mister Feuerwehr’, denn wenn Feuerwehr auf Kreisebene in der politischen Diskussion ist, dann wird als erster Hermann Fielers genannt."
Kreisverwaltungsdirektor Henning Kammer sagte: "Hermann hat immer das Bedürfnis, auch den letzten Teilnehmer fachlich von seinen Einschätzungen zu überzeugen. Kommen hier und da einmal Zweifel auf, sei diesen bösen Geistern ins Buch geschrieben: Hermann hat immer recht."
Zuvor hatte Gemeindebrandmeister August Bökers von 18 Bränden und 15 Hilfeleistungen berichtet. 954 Stunden waren die 110 Aktiven im Einsatz. Fünf Mal lösten Brandmelder einen Fehlalarm aus. Mit dem neuen Tanklöschfahrzeugs 16/24 hat sich nach den Worten des Gemeindebrandmeisters der Einsatzbereich der Ortsfeuerwehr Wietmarschen um die Autobahn vergrößert. "Durch den schnelleren Anfahrtsweg kann so effektiver geholfen werden", betonte Bökers. Als nächste größere Anschaffung stehe der Ersatz für den Gerätewagen in Lohne an. Er halte es für notwendig, so Bökers weiter, alle Einsatzfahrzeuge mit zusätzlichem Blaulicht und Tri-Blitzanlagen nachzurüsten, um die Sicherheit insbesondere bei Einsätzen auf der Autobahn zu gewährleisten.
Kreisbrandmeister Fielers beförderte Rainer Lütkes und Holger Lühn aus Wietmarschen zu Löschmeistern, Frank Knöpker (Lohne) und Andreas Weß (Schwartenpohl) zu Oberlöschmeistern und den stellvertretende Ortsbrandmeister von Wietmarschen, Hans-Gerd Lockhorn, zum Brandmeister.
Bürgermeister Alfons Eling und sein Stellvertreter Heinz Welling verabschiedeten Hermann Osseforth (Wietmarschen) nach dem Erreichen des Höchstdienstalters von 30 Jahren in den passiven Dienst. Außerdem dankten sie Andreas Brüning, der sechs Jahre lang stellvertretender Feuerwehrchef in Lohne war. Seinen Nachfolger Frank Knöpker führte Eling mit der Übergabe der Ernennungsurkunde in sein Amt ein. Ebenfalls einen Führungswechsel gab es beim Gemeindesicherheitsbeauftragten. Werner Menger übergab nach zwölf Jahren sein Amt an Frank Hütten. Bernhard Bruns bleibt Schriftführer. Im Hinblick auf den Kauf eines neuen Rüstwagens für die Ortsfeuerwehr Lohne sagte Eling, dass die 300000 Euro möglicherweise im Haushalt des kommenden Jahres bereit gestellt werden könnten.
Wie wichtig die Arbeit der Feuerwehr ist, stellten Ratsfrau Annegret Schnieders (SPD) und Bernd Bruns (CDU) heraus. Großer Dank gebühre zudem den Familien und Angehörigen der Feuerwehrleute, sagten Landrat Friedrich Kethorn und Kreisverwaltungsdirektor Henning Kammer.

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