News

Feuerwehr, DLRG und THW von Einsatz zurück

Inzwischen ist der Wasserpegel in den vom Elbe-Hochwasser betroffenen Regionen deutlich zurückgegangen. Die größte Gefahr ist vorbei. Die Kreisfeuerwehrbereitschaft mit 111 Mann, die DLRG mit zehn Grafschaftern und das THW Nordhorn mit neun Helfern sind am Donnerstag zurückgekehrt.Von Irene SchmidtNordhorn – Nach dem DRK-Betreuungsdienst aus der Grafschaft, der bereits am Montag nach dreitägigem Einsatz zurückgekehrt ist (die GN berichteten), sind nun auch die ehrenamtlichen Helfer des Technischen Hilfswerks, der DLRG und der Feuerwehr am Gründonnerstag nach Hause gekommen. Alle 130 Helferinnen und Helfer haben Tage mit nur sehr wenig Schlaf, dafür aber harter Knochenarbeit, sowohl tagsüber als auch nachts, hinter sich.Fünf Tage lang waren die neun Mitglieder des THW-Verpflegungstrupps im Kreis Lüchow-Danenberg im Einsatz. Zusammen mit Helfern anderer Organisationen, die auf zwölf Feldküchen verteilt waren, versorgten sie die Einsatzkräfte mit kaltem und warmem Essen, sowie mit heißen Getränken. Täglich hieß es 4000 Liter Kaffee zu kochen. Als Kaffeefilter dienten Kopfkissenbezüge. Über 5000 Essensportionen wurden jeden Tag zubereitet. Das bedeutete, Gulasch aus 1,5 Tonnen Fleisch zuzubereiten, 4500 Schnitzel zu braten und 3636 Eier hart zu kochen. Das Essen wurde von ortskundigen Feuerwehren und dem Nordhorner THW-Fahrzeug direkt an die Einsatzorte gebracht. Gegen Ende des Einsatzes, mit fallendem Hochwasserpegel, wurden immer mehr Helfer abgezogen und der Arbeitsaufwand nahm ebenso ab. Der Verpflegungsschwerpunkt in Neu-Tramm wurde ab Mittwoch ganz aufgelöst, so dass alle Küchen am Donnerstag nach der Endreinigung des Geländes die Heimfahrt antreten durften.Alle Hände voll zu tun hatten auch die 111 Mitglieder der Grafschafter Kreisfeuerwehrbereitschaft. Sie waren am Dienstagnachmittag in Nordhorn im Konvoi gestartet und nahmen direkt nach ihrer Ankunft um 1.25 Uhr am Mittwochmorgen die Arbeit auf. In Alt-Garge im Landkreis Lüneburg füllten die Feuerwehrmänner während ihres ersten Einsätzes Schuten und etwa 60000 Sandsäcke mit denen aufgeweichte Deichabschnitte gesichert wurden. Erst um 10 Uhr kamen die Männer zur Ruhe, um am nächsten Abend erneut 50000 Sandsäcke zu füllen. Dabei verletzte sich ein Feuerwehrmann. Nach ambulanter Behandlung konnte er das Krankenhaus jedoch wieder verlassen.Der schweißtreibende Einsatz war am frühen Donnerstagmorgen beendet, sodass die Männer am selben Abend noch zu Hause, im eigenen Bett, schlafen konnten.Bereits am Sonntag, 9. April, waren die Wasserrettungszüge Emsland Nord und Emsland Süd der DLRG ausgerückt. Dazu gehören die Ortsgruppen Nordhorn, Schüttorf und Bad Bentheim. An verschiedenen Einsatzorten verteilten die Wasserretter per Boot Sandsäcke und fischten große Mengen Treibgut aus dem Wasser der Elbe (Foto), das die aufgeweichten Deiche zu beschädigen drohte. Taucher der DLRG Bad Bentheim stiegen ins kalte Wasser der Jeetzel, um die Deiche zum Wasser hin mit Folien abzudichten, die durch Sandsäcke gehalten wurden. Am Mittwochabend war auch dieser Einsatz beendet. Nach einer Nacht in der Lüneburger Kaserne dufrten die Wasserretter die Heimreise ins Emsland und die Grafschaft antreten.

Login Form



Wer ist online?

Aktuell sind 43 Gäste und keine Mitglieder online

Heute16
Gestern46
Woche235
Monat792
Insgesamt137693

VCNT - Visitorcounter
Zum Anfang