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Ortsfeuerwehr Wietmarschen 23x bei Einsätzen gefordert

Die Ortsfeuerwehr Wietmarschen ist im vergangenen Jahr zu 23 Einsätzen gerufen worden, davon waren 14 Brandeinsätze und neun Hilfeleistungen. Dazu kommen neun Brandsicherheitswachen und Ordnungsdienste. Dies berichtete Ortsbrandmeister Reinhold Bramkamp vor Kurzem bei der Jahreshauptversammlung.
Ingesamt leisteten die 42 Aktiven und fünf Anwärter 939 Einsatzstunden. Hinzu kamen 1781 Dienststunden für praktische und theoretische Ausbildung. Die Dienstbeteiligung lag bei 70 Prozent. Nicht eingerechnet ist hier die Dienstbeteiligung der acht Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung. An den Lehrgängen auf Kreis- und Landesebene nahmen insgesamt zwölf Aktive teil. Acht Wietmarscher waren mit der Kreisfeuerwehrbereitschaft beim Elbehochwasser im Einsatz.
Weiter erinnerte Bramkamp an die Einsatzübungen, unter anderem die große Übung der drei Gemeindewehren in Schwartenpohl. Im Rahmen der Brandschutzerziehung besuchten vier Schulklassen das Feuerwehrhaus. Drei Gruppen der Frauengemeinschaft kfd nahmen an einer Informationsveranstaltung im Feuerwehrhaus zum Thema Brandschutz teil. 42 Kinder nahmen an den Ferienpassaktionen der Ortsfeuerwehr Wietmarschen teil.
Bei der Haussammlung zugunsten der Blinden kamen knapp 1500 Euro zusammen. Der Überschuss aus dem Adventsknobeln in Höhe von 700 Euro spendete die Feuerwehr der Voltigiergruppe des Reit- und Fahrvereins Wietmarschen.
Ortsbrandmeister Bramkamp berichtete weiter, dass die Vorbereitungen für die Feiern zum 100-jährigen Bestehen im kommenden Jahr bereits begonnen hätten. Die alte Handdruckspritze sei komplett überholt worden.
An die Gemeindeverwaltung gerichtet wies Bramkamp darauf hin, dass der Kauf eines Rettungszylinders erforderlich sei. Er bat darum, die dazu gefassten Beschlüsse zu überdenken.
Bei den Neuwahlen bestätigten die Mitglieder Schriftführer Helmut Junk für weitere drei Jahre. Ihre Beförderungen zu Feuerwehrmännern erhielten René Engbers, Malte Heilemann, Ralf Hangbers, Christian Lübbers, Marco Nolte und Pascal Schnöing. Neu in den aktiven Dienst aufgenommen wurden Markus Gravelmann, Matthias Krämer, Johannes Grüppen, Tim Heilemann und Ingo Heilemann.
Bürgermeister Alfons Eling dankte der Feuerwehr für ihre Einsatzbereitschaft an Dienstabenden und bei Einsätzen. Im Hinblick auf das bevorstehend Jubiläum berichtete er, dass die Gemeinde einen finanziellen Beitrag leisten werde. Er sei erfreut, dass ausreichend Nachwuchs geworben werden konnte. Obwohl die Mittel für die Feuerwehren erhöht worden seien, könnten nicht alle Wünsche erfüllt werden, so Eling.
CDU-Fraktionschef Hubert Schnieders und Uwe Hufschlag (SPD) sicherten der ihre Unterstützung im Gemeinderat zu. Kreisbrandmeister Hermann Fielers meinte, dass sich etwa beim Flächenbrand in Klausheide im Juli vergangenen Jahres gezeigt habe, wie wichtig die Übungen der Kreisfeuerwehrbereitschaft sind. Gemeindebrandmeister August Bökers zeigte sich erfreut darüber, dass alle Einsätze im Jahr 2006 ohne Unfälle verlaufen seien. Dies sei auch auf die gute Ausbildung zurückzuführen. Zufrieden zeigte er sich auch darüber, dass die Gemeinde den Etat für die Feuerwehren aufgestockt habe.

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