News

Viel Lob für die Feuerwehr

Ganz Wietmarschen stand am Wochenende im Zeichen der Festlichkeiten zum 100. Geburtstag der Freiwilligen Feuerwehr. Über 600 Gäste nahmen am Festkommers teil und vernahmen wohlwollend die vielen Lobesworte über die Arbeit der ehrenamtlichen Einsatzkräfte. Regierungsbrandmeister Karl-Heinz Schwarz bezeichnete die Feuerwehren als Eckpfeiler der öffentlichen Sicherheit.

 hlw Wietmarschen. Der Chef der Jubiläumswehr, Reinhold Bramkamp, hieß am Freitagabend zum Kommersabend im Zelt auf dem Festplatz neben einer ganzen Reihe von Gästen aus der Wirtschaft, von Vereinen, Verbänden und Politik besonders seine Feuerwehrkameradin und die Feuerwehrkameraden willkommen. Er sprach ihnen sowie deren Familien Dank und Anerkennung für die Gestaltung des Jubiläums und das Verständnis für die Feuerwehrarbeit aus. Bramkamp lobte ebenso das Engagement der Bogengemeinschaften, die den Ort festlich geschmückt haben. Nachdem Bramkamp die Festschrift präsentiert hatte, ging er auf die 100-jährige Geschichte der Feuerwehr Wietmarschen ein. Dazu erklärte er, dass in den Anfängen des Feuerwehrlöschwesens zunächst eine Pflichtfeuerwehr einberufen worden sei, aus der dann die Freiwillige Wehr entstanden sei. „Es ist doch klar, dass wenn man etwas freiwillig macht, dies besser von der Hand geht. Entgegen anderen, die ihrem Hobby wann immer sie wollen nachgehen, setzten wir Feuerwehrleute uns zu jeder Zeit für das Hab und Gut sowie das Leben anderer ein. Aber auch die Ehrenamtlichen in Vereinen und anderen Institutionen sind wichtig, denn da sind unsere Kinder gut aufgehoben. Doch etwas anderes ist es bei uns Feuerwehrleuten, denn wir müssen manchmal in Sekunden Entscheidungen treffen, die über Leben und Tod bestimmen“, betonte Bramkamp. Dass die Arbeit der gut ausgebildeten Einsatzkräfte in der Gemeinde Wietmarschen höchste Anerkennung erhalte, unterstrich Bürgermeister Alfons Eling. „Die Feuerwehr ist im täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass die Feuerwehrleute immer wieder ihre eigene Gesundheit und ihr Leben einsetzen, um anderen zu helfen. Wir wissen es sehr zu schätzen, dass diese Aufgabe in unserer Gemeinde ehrenamtlich geleistet wird. Jeder weiß, dass er sich auf unsere Feuerwehren verlassen kann“, so Eling. Landrat Friedrich Kethorn übermittelte die Glückwünsche des Kreises und stellte dabei heraus, dass sich der Aufgabenbereich der Feuerwehr sehr gewandelt habe. Der Einsatz sei mit riesigen Gefahren verbunden und führe die Feuerwehrleute oft an die physischen sowie psychischen Belastungsgrenzen. Dass sie dafür höchste Anerkennung verdienten, betonte ebenso Pfarrer Gerhard Voßhage. Er dankte auch im Namen von Pastorin Edda Remmers-Thielke und Pastor Gert Veldmann allen dafür, dass sie sich mit dem Leitwort „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Ehr“ einsetzten würden. Der Vizepräsident des Landes-Feuerwehr-Verbandes, Karl-Heinz Schwarz, übermittelte die Grüße der 140000 Verbandsmitglieder und unterstrich: „Seit 100 Jahren haben in Wietmarschen verantwortungsbewusste Männer und seit geraumer Zeit eine Frau den Schutz der Bevölkerung garantiert. Der Verband setzt sich für die Interessen der Feuerwehr ein, denn sie sind Bestandteil des gemeindlichen Lebens und ganz sicher nicht mehr wegzudenken. Die Feuerwehrleute schauen nicht weg oder fragen, was sie für ihre Arbeit bekommen, sondern sie gestalten aktiv mit. Sie sind auch in Zukunft Eckpfeiler der öffentlichen Sicherheit.“ Dass seit der Gründung der Wehr Wietmarschen im Jahre 1908 eine schlagkräftige Wehr entstanden sei, bestätigte Kreisbrandmeister (KBM) Hermann Fielers. Auf das Motto der Wehren „retten, löschen, bergen, schützen“ eingehend betonte Fielers, dass im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes die Brandschutzerziehung in Schulen von großer Bedeutung sei. Wichtige, lebensrettende Helfer der Feuerwehren seien Rauchmelder. Den hohen Stellenwert einer intakten Feuerwehr unterstrichen ebenfalls Gemeindebrandmeister August Bökers und der Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers. Nach den Glückwünschen des Schützenvereins und der Schießgruppe verlieh Kreisbrandmeister Fielers drei Kameraden aus Wietmarschen das niedersächsische Feuerwehrehrenzeichen für 25 Jahre Dienstjahre. Dabei stellte er Klaus und Rainer Lütkes sowie Norbert Schulten als beste Beispiele für den Nachwusch heraus, an dem es in der Gemeinde nicht mangele. Ergriffen waren alle nach den bewegenden Worten von Claudia Bramkamp, die aus Sicht einer Angehörigen eines Feuerwehrmannes von den Ängsten und Nöten berichtete, die sie erleide, wenn der Mann im Einsatz sei. Am Sonntagmorgen gedachten alle in der Wallfahrtskirche während der Floriansmesse den Verstorbenen. Nach dem zünftigen Frühschoppen auf dem Festplatz mit Musik setzte sich gegen 14 Uhr der große Festumzug durch die Gemeinde in Bewegung

Login Form



Wer ist online?

Aktuell sind 23 Gäste und 2 Mitglieder online

  • benjamin
  • Holgi
Heute35
Gestern29
Woche283
Monat840
Insgesamt137741

VCNT - Visitorcounter
Zum Anfang