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280 Einsatzkräfte im Übungseinsatz in Wietmarschen

Aufsehen erregte am Sonnabend in Wietmarschen eine Feuerwehrübung der besonderen Art. Die Kreisfeuerweh - Das Drehbuch der Übung hatte es in sich: Die Kreisfeuerwehrbereitschaften der Landkreise Grafschaft Bentheim und Vechta werden von der Landesregierung zu einem Hochwassereinsatz an der Mosel bei Trier alarmiert. Als die Bereitschaft aus Vechte sich auf der Autobahn in der Nähe von Schüttorf befindet und die Grafschafter Bereitschaft sich im Feuerwehrhaus Nordhorn sammelt, stürzt im Bereich der Wallfahrtskirche in Wietmarschen ein Flugzeug ab. Daraufhin schickt die Rettungsleitstelle in Nordhorn, die über die Standorte der beiden Bereitschaften informiert ist, die Einsatzkräfte beider Bereitschaften nach Wietmarschen. Hier bietet sich ein dramatisches Bild. Auf dem Parkplatz hat das abgestürzte Flugzeug mehrere Autos in- und übereinander geschoben. In den Fahrzeugen sind Opfer eingeklemmt. Herumfliegende Wrackteile sind in den angrenzenden Stiftsbusch geflogen und haben den Wald in Brand gesetzt. Etliche Personen von der Passagierliste werden vermisst. Ein anspruchsvoller Übungseinsatz, den die 280 Einsatzkräfte zu bewältigen hatten. Vor allem ging es bei auch um die Koordination der verschiedenen Aufgaben durch die Einsatzleiter Jürgen Niers aus Nordhorn und Manfred Kathmann aus Vechta. Bei der anschließenden Manöverkritik zeigten sich die Verantwortlichen zufrieden mit dem Ablauf der Übung. Es zeigte sich aber auch, dass bei der Abstimmung über die Funkbereiche noch Verbesserungen möglich sind.

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