News

„Auf Feuerwehren ist immer Verlass“

Landrat lobt vor Kreisverband freiwilliges Engagement der Rettungskräfte

Landrat Friedrich Kethorn hat am Dienstag auf der Mitgliederversammlung des Kreisfeuerwehrverbands in Lohne festgestellt, dass die freiwilligen Feuerwehren in der Grafschaft unverzichtbar sind. Kreisbrandmeister Uwe Vernim berichtete, dass die 19 Wehren im vergangenen Jahr zu 1172 Einsätzen ausgerückt seien.

 

hlw Lohne. Landrat Friedrich Kethorn ging auf die Hochwassereinsätze im vergangenen Jahr ein. Er dankte allen Feuerwehrleuten für ihre Leistungen. Vor dem Hintergrund der Katastrophe in Japan erinnerte er daran, dass das Kernkraftwerk in Lingen durch den Übungsplatz in Nordhorn gefährdet sei. Er habe ein Gesuch beim Petitionsausschuss eingereicht und hoffe, dass die Kommission zu dem Ergebnis komme, die Range zu schließen.

Der Landrat sah die Grafschafter Feuerwehren für die Zukunft gut gerüstet, unabhängig davon, was in diesem Jahr noch investiert werden müsse. Er bewundere, mit welcher Motivation sie bei der Sache seien. Auch der CDU-Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers sah die Investitionen in die Feuerwehr als sicher angelegt. Wie wichtig eine ordentliche technische, personelle und finanzielle Ausstattung der Feuerwehren sei, stellte der SPD-Landtagsabgeordnete Gerd Will heraus. Er sagte: „Darüber muss man nicht groß diskutieren, sondern zum richtigen Zeitpunkt die Voraussetzungen schaffen.“

Uwe Vernim, Kreisbrandmeister und Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands, berichtete, dass das Jahr 2010 die Feuerwehren in vielerlei Hinsicht gefordert habe. „Alle Einsätze wurden mit sehr viel Sorgfalt und Präzision abgearbeitet. So wurde den Mitbürgern ein gutes Gefühl vermittelt.“ Sein Dank galt den 29 Frauen und 895 Männern in den 19 Feuerwehren für ihre Bereitschaft, rund um die Uhr für Notfälle jeder Art zur Verfügung zu stehen. Hinzu kämen Dienstabende sowie Aus- und Weiterbildungen.

Erneut gestiegen sei die Zahl der technischen Hilfeleistung und Brände. Insgesamt seien 1172 Einsätze (640 im Jahr 2009) gemeistert worden. Es habe vier böswillige und 68 Fehlalarme gegeben. Die Leistungsstärke und Einsatzfähigkeit hänge maßgeblich von der personellen und technischen Ausstattung ab, so Vernim. Er dankte den Kommunen, dass sie gerade in Zeiten der Finanzkrise in die Sicherheit der Bürger investierten. In diesem Jahr soll die Umstellung auf die digitale Alarmierung erfolgen.

In seinen Dank schloss er die Kreisverwaltung, vertreten durch Brandschutzprüferin Ina Giesel, Kathrin Pellkofer Hemme und Thomas Heinrich sowie Kreisverwaltungsdirektor Henning Kammer ein. Lob zollte er ebenso seinem Stellvertreter Ulrich Bölt.

Aus den Fachbereichen berichtet Nico Fehrmann über die Kreisausbildung, bei der im vergangenen Jahr 253 Frauen und Männer ausgebildet wurden. Kreisjungendfeuerwehrwart Daniel Loerke erklärte, dass in den zwölf Jungendfeuerwehren mit 21 Mädchen und 183 Jungen neben 2177 Stunden feuerwehrtechnischer Ausbildung, 1949 Stunden allgemeine Jugendarbeit geleistet wurden. Jürgen Niers ließ das Arbeitsjahr 2010 der Bereitschaft Revue passieren. Kreispressewart Oliver Loh lobte die Arbeit der Pressereferenten. Von den 5292 Stunden Arbeit der 29 Aktiven des Feuerwehrspielmannszug Bad Bentheim berichtete Gritta Thannhäuser. 4200 Übungsstunden habe der ABC-Zug absolviert, erklärte Zugführer Klaus Laurich.

Vernim beförderte Klaus Dahms zum Hauptlöschmeister und Christoph Partmann sowie Ulrich Herms zum Brandmeister. Zur Kreisstabführerin ernannte er Gritta Thannhäuser. Kethorn verlieh Vernim nachträglich den Dienstgrad Kreisbrandmeister und Ulrich Bölt Abschnittsbrandmeister. Kethorn, Vernim und Bölt zeichneten Frank Hengstmann, Jörg Böttick und Oliver Loh mit der bronzenen Ehrennadel das Landesfeuerwehrverbands aus.

Quelle:

Login Form



Wer ist online?

Aktuell sind 80 Gäste und ein Mitglied online

  • benjamin
Heute34
Gestern29
Woche282
Monat839
Insgesamt137740

VCNT - Visitorcounter
Zum Anfang