Ehrung für Jan-Willem Bosch bei der Ortsfeuerwehr Wietmarschen
Das Jahr nach dem großen Jubiläum ist für Ortsfeuerwehr Wietmarschen ruhiger und weniger hektisch verlaufen. Dies berichtete Ortsbrandmeister Reinhold Bramkamp auf der Jahreshauptversammlung. Die 50 Aktiven wurden 2009 zu zehn Brandeinsätzen und 16 Hilfeleistungen gerufen. Zusammen mit den Einsätzen bei Brandsicherheitswachen und Ordnungsdiensten verrichteten sie 385 Stunden im Dienst. Hinzu kamen 2128 Stunden an den Dienstabenden. Darüber hinaus nahm die Ortsfeuerwehr Wietmarschen an der zweitägigen Kreisbereitschaftsübung in Vechta und den Kreisleistungswettbewerben in Isterberg teil.
Bramkamp berichtete ferner, dass im Jahr 2009 insgesamt 20 Plätze bei den Lehrgängen auf Kreisebene und weitere zwei Plätze bei Lehrgängen an einer Landesfeuerwehrschule belegt wurden. Vier Aktive nahmen an einem Fahrsicherheitstraining mit dem Tanklöschfahrzeug teil.
„Die Brandschutzerziehung ist inzwischen fester Bestandteil der Aufgaben in der Ortsfeuerwehr Wietmarschen“, so Bramkamp. Der Ortsbrandmeister berichtete, dass auch im vergangenen Jahr wieder mehrere Schulklassen und Erzieherinnen aus den Kindergärten an den Veranstaltungen zum Thema Brandschutz teilgenommen hätten.
Die Ortsfeuerwehr Wietmarschen engagierte sich fener bei zahlreichen Veranstaltungen in der Gemeinde. Die Haussammlung für die Blinden erbrachte 1695 Euro. Bramkamp gab ferner bekannt, dass der Erlös des Nikolausknobelns in Höhe von 900 Euro je zur Hälfte an den Förderverein der Sünte-Marien-Schule beziehungsweise für die Anschaffung eines Brandrauchhauses verwendet werden soll. In seinem Ausblick hob der Ortsbrandmeister die Anschaffung des neuen Fahrzeugs hervor, dessen Auslieferung für den Juni vorgesehen ist.
Im Anschluss bestätigten die Mitglieder Schriftführer Helmut Junk für weiter drei Jahre in seinem Amt. Danach erhielten Frank Lockhorn und Simon Schulz ihre Beförderungen zum Feuerwehrmann, Pascal Schnöing und Marco Nolte zu Oberfeuerwehrmännern und Jörg Wübbels zum Hauptfeuerwehrmann.
Ortsbrandmeister Bramkamp überreichte außerdem Jan-Willem Bosch ein Geschenk als Dank und Anerkennung für 44 Jahre aktiven Dienst in der Ortsfeuerwehr Wietmarschen. Jan-Willem Bosch war zudem langjähriges Mitglied im Orts- und Gemeindekommando und schied nun altersbedingt aus dem aktiven Dienst aus.
Bürgermeister Alfons Eling hob hervor, dass man trotz der schwierigen Haushaltslage an der Anschaffung des 220000 Euro teuren Fahrzeugs festgehalten habe. Einige Investitionen habe man jedoch im Einvernehmen mit der Feuerwehr verschieben müssen. Die Einsatzfähigkeit der Feuerwehren sei dadurch jedoch nicht infrage gestellt. Die Vertreter der Gemeinderatsfraktionen würdigten insbesondere den „sozialen Einsatz“ der Ortsfeuerwehr Wietmarschen durch ihre Teilnahme an vielen Veranstaltungen in der Gemeinde.
Gemeindebrandmeister August Bökers bedankte sich in seinem Grußworte für die Ausbildungsbereitschaft. Dies sei wichtig, um gesund von den Einsätzen zurückzukommen. Das habe der schwere Unfall im Februar diesen Jahres in Lohne gezeigt. Er gab ferner bekannt, dass geplant sei, die Löschwasserversorgung auszubauen. Unter anderem sollen an der A31 in Höhe der Raststätte zwei Löschwasserbehälter errichtet werden.
Kreisbrandmeister Uwe Vernim dankte der Ortsfeuerwehr Wietmarschen für ihre Ausbildungsbereitschaft und ihr Engagement in der Brandschutzerziehung. Die Brandschutzerziehung hat dazu geführt, dass die Kinderbrandstiftungen zurück gehen.
Quelle: Grafschafter Nachrichten