Bericht der OF Wietmarschen.
randrauchdemohaus für die Feuerwehren der Gemeinde Wietmarschen
Am Donnerstag trafen sich im Feuerwehrgerätehaus in Wietmarschen:
Gemeindebrandmeister August Bökers, die Ortsbrandmeister aus Wietmarschen, Lohne und Schwartenpohl ( Reinhold Bramkamp und sein Stellvertreter Hans-Gert Lockhorn, Hubert Jungedeitering, Hermann Timmers) sowie die Vertreter der Presse ( Lingener Tagespost, Grafschafter Wochenblatt und Grafschafter Nachrichten) und von der Firma WAS Peter Kuhn.
Nach der Begrüßung vom Gemeindebrandmeister erläuterte Reinhold Bramkamp das Brandrauchdemohaus. In einer offenen Talkrunde wurde die wertvolle Arbeit von Rauchmeldern erläutert und am Brandrauchdemohaus dargestellt.
Gleichzeitig wurde die Funktion des Kombihauses von der Firma Bals genauer dargestellt. Gerade jungen Kameraden kann die taktische Ventilation vorgeführt werden, sowie die Funktion der mobilen Rauchabschlüsse genauer geschult werden.
Nach der offizellen Übergabe wurde noch weiter über die Brandschutzerziehung gesprochen. Gleichzeitig erhielten wir eine Einladung von Herrn Kuhn, beim jährlichen Sommerfest des Wietmarscher Unternehmens das Brandrauchdemohaus vorzuführen und den Mitarbeitern und deren Familien dies näher zu erläutern.
Wir bedanken uns nochmal sehr bei der Firma WAS.
Bericht der Lingener Tagespost:
Wietmarschen. Ein „Brandrauch-Demohaus“ können jetzt die Ortsfeuerwehren Wietmarschen, Lohne und Schwartenpohl in der Gemeinde Wietmarschen zur Brandschutzerziehung einsetzen. Eine Spende der Firma WAS-Wietmarscher-Ambulanz- und Sonderfahrzeuge in Höhe von 3000 Euro ermöglichte die Anschaffung, so Gemeindebrandmeister August Bökers.
Gemeinsam mit den Ortsbrandmeisterkollegen stellte Reinhold Bramkamp in seiner Funktion als Gemeindebrandschutzerzieher die neue Errungenschaft vor. Das Demohaus werde in erster Linie für die Brandschutzerziehung in den Kindergärten und Schulen der Gemeinde Wietmarschen eingesetzt. Es gehe darum, den Kindern die Gefahren von Brandrauch zu erklären und zu demonstrieren, wie man sich in einem solchen Fall verhalten sollte. Wichtig sei es, dieses Verhalten nicht nur theoretisch zu erläutern, sondern konkret zu zeigen. „So können sich die Kinder einprägen, dass sie sich im Brandfall niemals verkriechen, sondern sich aktiv zeigen und bemerkbar machen sollen“, erklärte Ortsbrandmeister Reinhold Bramkamp im Rahmen der Präsentation.
Auf Knopfdruck entwickelte sich im Keller ein „Feuer“ mit starker Rauchbildung. Man konnte genau sehen, wo die Qualmwolken sich zuerst entwickeln, wie sie sich ausbreiten und wann der Rauchmelder aktiviert wird.
Das Brandrauch-Demohaus ist sehr variabel einsetzbar und verschwindet in einer Transportkiste, einschließlich der gesamten Technik. „Es ist im Prinzip ein großes Puppenhaus, das einem mehrstöckigen Wohnhaus entspricht“, so Bramkamp.
„Wir sind der WAS sehr dankbar, dass sie die Anschaffung des Demohauses ermöglicht“, betonten die Ortsbrandmeister. Die Kommune habe natürlich in erster Linie für die Ausstattung mit Material und Technik zu sorgen. Für die Brandschutzerziehung fehle das Geld. Deshalb sei die Feuerwehr auf die Unterstützung aus der Wirtschaft angewiesen. „Wir haben uns vertrauensvoll an die WAS-Geschäftsleitung gewandt“, erwähnte Lohnes Ortsbrandmeister Hubert Jungedeitering. Dort sei schnell und unbürokratisch die gewünschte Unterstützung zugesagt worden.
WAS-Geschäftsführer Peter Kuhn überreichte den Scheck über 3000 Euro an die Vertreter der Ortsfeuerwehren. „Ich finde die Idee einfach toll. Sie entspricht auch voll und ganz unserem Sponsoring-Gedanken“, so Kuhn. „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“, fügte Kuhn hinzu.